Zeitschrift für Ideengeschichte

Adorno

Heft XIII/1 Frühling 2019

Geulen, Quent, Rabe, Trempler, Albrecht, Prager, Kemp, Güttler, Stadler, Enzensberger, Möllers, Raulff, Giuliani

"Adorno" – am Vorabend seines 50. Todestages begibt die ZIG sich in die heroische Epoche der Kritik. Das Heft spürt einem ästhetisch theoretischen Denken nach, das für seine Zeit unbedingte Geltung beanspruchen durfte – ohne Scheu vor dialektischen Beobachtungen und eigenen, großen Fragen. Wie sieht es mit der ideenpolitischen Praxis der kritischen Theoretiker aus? Wie verhält sich philosophische Kulturkritik zur intellektuellen Intervention und allgemeinen Expertise? Und was kann Kritik heute überhaupt noch ausrichten?


inhaltsverzeichnis

Zum Thema

Carlos Spoerhase: Zum Thema

Adorno

Andrea Albrecht/ Martin Prager: Angriff oder Erwiderung. Neurath, Horkheimer und die Praxis der Kritik

Marcus Quent: Das Delirium der Kritik

Jens-Christian Rabe: Keep Smiling. Zur Dialektik der Adorno Culture

Jörg Trempler: Negative Kunst. Adorno, Wols und die Katastrophe

Essay

Wolfgang Kemp: Gegenbegriffe, gegengelesen

Denkbild

Nils Güttler/ Max Stadler: Non Stop Horkheimer

Archiv

Martin Endres: Von der Produktionsseite. Zur Revision der «Ästhetischen Theorie»

Konzept & Kritik

Hans Magnus Enzensberger: Die Reliquie. Eine anthropologische Suche

Luca Giuliani: Unser, Unser Winckelmann. Zwischen Kanonisierung und Verdrängung

Christoph Möllers: Raum für Eindeutigkeiten. 20 Tweets zu Peter Strohschneiders Essay «POTUS als Twitterer»

Ulrich Raulff: Letzte Sätze