Zeitschrift für Ideengeschichte

Die Wahrheit über Japan

Heft XIII/2 Sommer 2019

Allert, Grethlein, Ginzburg, Felsch, Löwith, Mishima, Wolff

Die "Wahrheit über Japan" äußert sich im Register der Kulturkritik. Kaum einer, der nicht glaubte, in Japan verloren Geglaubtes zu erkennen: lebendiges Heidentum und erotische Kulte, ungebrochene Antike oder ungeschiedene Natur, Geheimnis, Haltung, Poesie, Stil. Japan schien eine andere Moderne zu versprechen. Die Sommerausgabe der ZIG spürt diesem langen japonistischen Traum in der europäischen Geistesgeschichte nach.

Mit Beiträgen von Tilman Allert, Philipp Felsch, Karl Löwith, Kenichi Mishima, Vera Wolff und vielen weiteren.  

Inhaltsverzeichnis (PDF)


inhaltsverzeichnis

Zum Thema

Jost Philipp Klenner und Robert E. Norton: Zum Thema
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Japan

Karl Löwith: «Die Wahrheit über Japan»
Randbemerkungen zu R. Mori

Guillaume Fagniez: Existierende Widersprüche
Ein Kommentar zu Karl Löwiths Randbemerkungen

Kenichi Mishima: Kreidestriche der Kulturkritik
Vera Wolff: Die Postmoderne und das Ende des Japonismus

Tilman Allert: Dreimal Japan
Missionsort, Einzelfall und Gestaltideal

Hans-Joachim Bieber: Das Spannen des völkischen Bogens
Graf Dürckheim in Japan

Felix Heidenreich: Zen im Schwarzwald
Heidegger und der Rashomon-Effekt
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Essay

Philipp Felsch: Athen – Tokio. Das Japan der Philosophen

Denkbild

Alexander Roob: Absturz an den Klippen Albions
William James Lintons Vision einer English Republic

Archiv

Caroline Jessen: Anti-Thule und Gegen-Atlantis
Karl Wolfskehl und Kurt Singer im Exil

Konzept & Kritik

Jonas Grethlein: Das Postfaktische
Sophistische Betrachtungen zum postmodernen Erbe

Sonja Asal: Feigenblatt der Kritik
Der Akademiker in der Zone der Neutralisierung

Ulrich van Loyen: Ambivalente Ausnahmedenker
Carlo Ginzburgs Studien zum «Nondimanco»