Evaluierung des Wissenschaftskollegs zu Berlin (2005)

Die vom Rektor, Dieter Grimm, berufene Kommission zur Evaluierung des Wissenschaftskollegs zu Berlin hat Mitte November 2005 in Berlin getagt. Die Kommission besteht aus Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität Berlin; Gertrude Lübbe-Wolff, Bundesverfassungsrichterin; Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Björn Wittrock, Direktor des Swedish Collegium for Advanced Study in the Social Sciences; und Gerhard Casper, Präsident em. der Stanford University (als Vorsitzendem).

Die Kommission ist dem Rektor, dem ehemaligen Rektor, Wolf Lepenies, dem Sekretär, Joachim Nettelbeck, den Permanent Fellows und den Mitarbeitern des Kollegs für ihre Unterstützung zu großem Dank verpflichtet. Sie war besonders von der Intensität und Offenheit der Diskussion mit den Mitgliedern der Kommission beeindruckt.

Das Wissenschaftskolleg wurde 1980 gegründet, um anerkannten Gelehrten und jüngeren Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, sich für ein akademisches Jahr auf selbstgewählte Arbeitsvorhaben zu konzentrieren. Die rund 40 Fellows bilden eine Gemeinschaft auf Zeit, die durch Fächervielfalt, Internationalität und Interkulturalität gekennzeichnet ist. Was Ziele, Aufgaben, Struktur und Details angeht, wird auf die ausführliche Homepage des Kollegs verwiesen.

Das Wissenschaftskolleg soll herausragende Forschung fördern und zu einer Kultur der Horizonterweiterung in Wissenschaft und Gesellschaft beitragen, indem es wissenschaftliche Arbeit unter Bedingungen ermöglicht, die der Fruchtbarkeit solcher Arbeit besonders dienlich sind: in voller Konzentration auf das jeweilige Forschungsthema, von anderweitigen Verpflichtungen möglichst weitgehend entlastet, und in einer Umgebung mit maximalem - unter anderem interdisziplinären - Anregungspotential.

Diese Funktion des Wissenschaftskollegs ist von außerordentlicher und tendenziell immer noch zunehmender Bedeutung, weil aufgrund fortschreitender Spezialisierung in den Wissenschaften sowie erweiterter Aufgaben und geänderter Wettbewerbs- und Finanzierungsbedingungen der Universitäten die genannten Bedingungen im regulären Wissenschaftsbetrieb immer weniger verfügbar sind.

Neben - oder genauer: in - der Erfüllung der genannten Primärfunktion sollte man vom Wissenschaftskolleg erwarten können, dass es als eines der intellektuellen Zentren Berlins und Deutschlands deren auch öffentlich wahrgenommene Bedeutung als Wissenschafts- und Kulturstandort stärkt.

Aus diesen allgemeinen Beobachtungen, ergeben sich Evaluationskriterien. Die Qualität des Wissenschaftskollegs kann u.a. an der Qualität der Fellows, der Qualität ihres Berliner Aufenthalts, der Quantität und Qualität der damit zusammenhängenden Publikationen und der Öffentlichkeitsarbeit des Kollegs ersehen werden. Der Evaluierungskommission standen insgesamt ausführliche Daten zu fast allen Aspekten zur Verfügung. Im folgenden wird zur Auswahl der Fellows und der Zusammensetzung der Jahrgänge Stellung genommen, zur Aufenthaltsqualität, und zur Qualität des Kollegs insgesamt.

1. Auswahl der Fellows und Zusammensetzung der Jahrgänge

Die Permanent Fellows werden vom Rektor nach Konsultationen mit dem Stiftungsrat und dem Wissenschaftlichen Beirat vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung berufen. Sie stehen dem Rektor zu Seite und tragen zur Gestaltung des wissenschaftlichen Lebens im Kolleg bei. Sie sind ein wichtiges Element der Innovation und Anregung für die Institution als solche und für die Fellows, die jährlich neu kommen. Gegenwärtig handelt es sich um drei in Berlin ansässige und fünf auswärtige wissenschaftliche Mitglieder (letztere kommen ihren Forschungsverpflichtungen vor allem an ihrem Heimatort nach).

Die Kommission teilt die im Haus viel vertretene Meinung, dass die Zahl der auswärtigen Mitglieder wieder auf drei beschränkt werden sollte. Was die Berliner Mitglieder betrifft, so sollten die bestgeeigneten Wissenschaftler gewählt werden. Gute Beziehungen zu allen drei Berliner Universitäten liegen offensichtlich im Interesse des Kollegs. Eine sorgfältig kalibrierte Befristung der Verträge, durch die Permanent Fellows ans Haus gebunden werden, wäre im Interesse der wissenschaftlichen Erneuerung sehr wünschenswert.

Einladungen für einen Jahresaufenthalt können zurückgehen auf Vorschläge aus dem Haus (einschließlich der Permanent Fellows), Vorschläge von Beiratsmitgliedern, Vorschläge ehemaliger Fellows, sonstige Vorschläge und Eigenbewerbungen. Vorschläge aus dem Haus konstituieren etwa 30% aller Einladungen, gefolgt von Vorschlägen ehemaliger Fellows, von sonstigen Vorschlägen, Eigenbewerbungen und Vorschlägen von Beiratsmitgliedern. Der Rektor wird bei der Auswahl von einem international besetzten Wissenschaftlichem Beirat unterstützt. Einladungen werden zum Teil auf mehrere Jahre im voraus ausgesprochen.
Im Jahre 2004 ergingen etwa die Hälfte der Einladungen an Westeuropäer (davon wiederum die Hälfte an Deutsche), der Rest hatte einen starken USA Anteil, im übrigen waren Kanada, Australien, Neuseeland, der Nahost und Indien vertreten. In früheren Jahren gab es eine starke Vertretung Mittel- und Osteuropas. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Ergebnisse, was Ausländer betrifft, stark von Jahr zu Jahr variieren.

Es kann nicht das Ziel sein, aus prinzipiellen Erwägungen die ganze Welt abzubilden. Die Auswahl der Fellows muss sich nach deren Qualität richten, gleichgültig woher sie kommen. Es muss aber sichergestellt werden, dass auch in allen möglichen Regionen gesucht wird. Die Kommission hält es für sehr wünschenswert, das Augenmerk mehr auf den asiatischen und lateinamerikanischen Raum zu richten.

Der Frauenanteil lag 1997 bis 2000 bei 20%, 2004 bei 36%. Um einen früheren Fellow zu zitieren  (eine Frau, die den Jahrgang 1989/90 mit 2004/5 vergleichen konnte): "Frauen müssen sich am Kolleg nicht mehr als Ausnahmegestalten empfinden, und das tut ihnen gut" (und nicht nur ihnen, möchte man hinzufügen). Die Kommission hofft, dass etwa durch eine Verbreiterung der Rekrutierungsbasis die gegenwärtigen Bemühungen fortgesetzt und verstärkt werden. Im Vergleich zu Universitäten, insbesondere deutschen Universitäten, hat das Wissenschaftskolleg hier schon viel geleistet.

Was die Altersverteilung betrifft, so fielen die Einladungen 2004 zu 20% auf die Altersgruppe "bis 40 Jahre", 41% 41-50 Jahre, 29% 51-60 Jahre, und 10% über 60 Jahre. Das Durchschnittsalter liegt bei 50 Jahren. Die Kommission ist der Ansicht, dass im Interesse des lebendigen Dialogs unter Berücksichtigung neuerer wissenschaftlichen Entwicklungen eine weitere Verjüngung (zu einem Durchschnitt von etwa 45 Jahren) anstrebenswert ist. Auch hier sollte die Rekrutierungsbasis verbreitert werden.

Die disziplinäre Aufteilung schließt heute eine beträchtliche Anzahl Naturwissenschaftler ein (27%, vor allem theoretische Biologen). Angesichts der Arbeitsweise der experimentellen Wissenschaften stehen dem Aufenthalt von Naturwissenschaftlern  am Wissenschaftskolleg in der Regel Hindernisse im Wege. 80% der gefragten Naturwissenschaftler lehnen daher Einladungen ab.. Da das Wissenschaftskolleg zur Förderung seiner intellektuellen Ziele auf der Präsenz der Fellows bestehen muss, ist etwa eine Zusammenarbeit mit den Berliner Universitäten in dieser Hinsicht praktisch nicht zu erreichen. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass Fellows kommen würden, um in den Labors der Berliner Universitäten dieselbe Forschung fortzusetzen, die sie zu Hause durchführen. Angesichts dieser Bedingungen ist der bereits erzielte Anteil von Naturwissenschaftlern ein bemerkenswerter Erfolg. Auch der zum Teil schon geglückte Versuch Mediziner anzuziehen, ist zu begrüßen.

Auf dem Gebiet der Biologie hat sich die Schwerpunktbildung mit einem Convener als relativ erfolgreich erwiesen. Dies schließt allerdings die Gefahr ein, dass eine auf diese Art gebildete Gruppe sich von dem Rest der Fellows distanziert, obwohl intellektuelle Durchdringung und Dialog mit Sozial- und Geisteswissenschaften das Ziel sind.

Die Kommission hat sich ausführlich mit dem Thema Schwerpunkte in allen Disziplinen beschäftigt. Die Bildung von Themengruppen wird heute von vielen Centers for Advanced Study gefördert. Was Beziehungen zur Öffentlichkeit angeht,  scheint die Konzentrationen auf wichtige Themen (etwa Islam) einen besonders hohen Legitimationsgrad zu haben. In dem Falle des Wissenschaftskollegs ergehen etwa 40% der Einladungen im Zusammenhang mit Themengruppen.

Die geplante, aber nicht unbedingt organisch gewachsene Zusammenarbeit scheitert nicht selten an unterschiedlichen Prioritäten und persönlichen Konflikten. Die Kommission hörte häufig, dass die besten Gruppen diejenigen sind, die sich spontan bilden.

Angesichts der hohen Transaktionskosten geplanter Gruppen, sollte das Wissenschaftskolleg diese Arbeitsweise vielleicht etwas weniger betonen und seine Stärke als anregendes interdisziplinäres Forum für die eingeladenen individuellen Wissenschaftler im Vordergrund belassen.

Die Zusammensetzung von Fellow-Teams nach thematischen Gesichtspunkten sollte, besonders in den Geistes- und Sozialwissenschaften, sparsam erfolgen. Auf keinen Fall sollte die flächendeckende Vorgabe von Themen oder Schwerpunkten vorgenommen werden. Eine solche Verfahrensweise widerspräche der Grundkonzeption des Wissenschaftskollegs.

Top-down-Planungen haben als Planungen für das, was andere für wichtig halten und erforschen sollen, im allgemeinen eine geringere Chance, optimale Forschungsmotivation bei denen auszulösen, die die Arbeit machen sollen, und sind zudem mit einem höheren Risiko der Infektion durch Eigeninteressen der Planer an der Aufwertung bestimmter Themen behaftet. Außerdem laufen sie Gefahr, für diejenigen, von denen Kooperation erwartet wird, den für viele Wissenschaftler wichtigsten Vorzug eines Jahres am Wissenschaftskolleg - die Möglichkeit zu konzentrierter freier, nicht fremdbestimmter Arbeit - zunichte zu machen.

2. Aufenthaltsqualität

Der dem Evaluationsausschuss vorgelegte Bericht über die Umfrage unter den Fellows der Jahrgänge 1996/97 bis 2000/2001 und die Auswertung der Jahrbücher für dieselben Jahrgänge bestätigen den auch aus persönlichen Kontakten mit gegenwärtigen und früheren Fellows zu gewinnenden Eindruck, dass das Wissenschaftskolleg seine Ziele  für die jeweils anwesenden Fellows in optimaler Weise erfüllt.

Die Fellows äußern sich — mit ganz wenigen Ausnahmen — positiv; in besonders vielen Fällen hervorgehoben werden die Bedeutung der gebotenen Entlastung von anderen Aufgaben/Ruhe/Möglichkeit zur Konzentration, das hohe Maß an Anregung, produktiver Infragestellung, fachlicher, kultureller und menschlicher Bereicherung durch die Kommunikation mit den Kollegen, und die Unterstützung durch das Personal des Wissenschaftskollegs in allen die wissenschaftliche Arbeit und die persönliche Lebensführung betreffenden Angelegenheiten (vom Spracheinführungskurs über den besonders häufig gelobten Bibliotheksservice, Übersetzungen, "Polierdienst" für nicht in der eigenen Muttersprache verfasste Texte bis zur Hilfe in administrativen Dingen). Ausländische Fellows heben besonders oft auch die Bedeutung vielfältiger Anregungen durch Berlin im Ganzen hervor; einzelne Fellows haben sich sogar zu Arbeiten über Kultur und Geschichte der Stadt anregen lassen.

Viele Aussagen von Fellows beschreiben die durch die dargestellten günstigen Bedingungen freigesetzte Produktivität. Solche Wirkungen, und erst recht die von vielen Fellows erwähnten zusätzlichen, weniger handfesten Wirkungen des Wiko-Aufenthaltes (Erweiterungen der eigenen Arbeitsgebiete oder der verfolgten Fragestellungen und sonstige Neu- oder Umorientierungen) entziehen sich einfacher Messung.

Aus den Kommentaren der Fellows geht auch hervor, dass es den Mitarbeitern des Wissenschaftskollegs offenbar in besonders hohem Maße gelingt, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Gäste willkommen und zuhause zu fühlen. Einzelne Kommentare machen deutlich, dass der Aufenthalt am Wissenschaftskolleg bei ausländischen Gästen - auch bei solchen, die mit historisch bedingten Vorbehalten gegenüber Deutschland ans Wissenschaftskolleg gekommen sind - zu einer positiven Änderung des Deutschlandbildes führt.

3. Qualität des Wissenschaftskollegs insgesamt

Die Liste der ehemaligen Fellows ist wahrlich ein "Who is Who" der Sozial- und Geisteswissenschaften auf internationaler Ebene (weniger der Naturwissenschaften) und die Liste der Bücher und Zeitschriftenaufsätze, die die Fellows selbst - gelegentlich vielleicht etwas großzügig - als Resultat ihres Aufenthalts ansehen, in der Tat eindrucksvoll. Darüber hinaus weisen die Fellows in ihrer Evaluierung immer wieder darauf hin, wie die Jahrgangsgruppe als ganzes ihre wissenschaftlichen Prioritäten und Anschauungen beeinflusst hat.

Obwohl dies außerordentlich starke Indizien für die Qualität des Wissenschaftskollegs sind, wäre, angesichts der Bedeutung, die die Auswahl der Fellows für den Erfolg des Wissenschaftskollegs hat, eine systematischere Auswertung ihres weiteren Werdegangs und ihrer Leistungen wünschenswert. Zum Beispiel sollte man die Resultate der Projekte, die am Kolleg verfolgt worden sind, vielleicht mit größerer Präzision erfassen, als das gegenwärtig der Fall ist, und man sollte in der Lage sein, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf besonders bemerkenswerte Projekte zu lenken. Für alle jüngeren Fellows könnte versucht werden, ein- oder zweimal in Fünfjahresabständen nach dem Aufenthalt am Wissenschaftskolleg die weiteren beruflichen Stationen, etwaige Preise und wichtige Veröffentlichungen zu erfassen. Indikatoren dieser Art könnten weitere Rückschlüsse auf die Qualität der Auswahl zulassen.

Außerdem wäre zu überlegen, ob man nicht verstärkt darauf hinarbeiten sollte, dass ausgewählte ehemalige Fellows, z. B. nach einer Periode von 3 bis 5 Jahren, in einem Brainstormingverfahren versuchen sollten, nicht nur ihre Erfahrungen zu reflektieren und dem Wissenschaftskolleg zu schildern, sondern gerade solche Persönlichkeiten bittet, neue Konzepte und neue Themen für das Kolleg zu entwickeln und auch neue Fellows zu rekrutieren.

Das Kolleg sollte sich außerdem fragen, welche Wirkungen die Arbeit der Fellows am Kolleg regional und vielleicht auch national hat. Dies könnte einerseits bei entsprechender Vermittlung dieser Erkenntnisse die öffentliche Wahrnehmung und Sichtbarkeit des Wissenschaftskollegs erhöhen und gleichzeitig auch die Attraktivität des Kollegs und seine Bedeutung für die regionale und nationale Wissenschaftsentwicklung verstärken.

Zusätzlich sollte man versuchen, die am Kolleg anwesenden Fellows – soweit sich das mit dem Ziel konzentrierter, selbstbestimmter Arbeit vereinbaren lässt – noch stärker als das bereits der Fall ist am Ort zur Geltung zu bringen. Hierzu könnte auch gehören, dass nach einer gewissen Zeit im Kolleg über öffentliche Veranstaltungen die Erfahrungen der Fellows öffentlich gemacht werden, vor allem auch ihre Erfahrungen und Interpretationen darüber, wie sie, soweit sie das beurteilen können, das regionale und nationale Wissenschaftssystem sehen.

Das Wissenschaftskolleg ist zuletzt im Jahre 2000 vom Wissenschaftsrat begutachtet worden. Der Wissenschaftsrat bezeichnete das Wissenschaftskolleg als "eine singuläre Einrichtung im deutschen Wissenschaftssystem": "Als Begegnungsstätte für Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen und Nationalitäten erfüllt es eine herausragende Funktion." Der Wissenschaftsrat hat vor fünf Jahren eine Reihe von Empfehlungen abgegeben, die weitgehend in Praxis umgesetzt worden sind. Er schloss seine Stellungnahme, indem er unter anderem ausführte:

Der Wissenschaftsrat hält das Wissenschaftskolleg für ein wichtiges Instrument zur qualitativen Weiterentwicklung der Forschung in Deutschland sowie zu deren Einbindung in internationale Diskussionszusammenhänge. Es nimmt seine Aufgaben in hervorragender Weise wahr und leistet damit einen ganz erheblichen Beitrag zur Förderung des Wissenschaftsstandorts Deutschland.

Die Evaluierungskommission schließt sich diesem Urteil uneingeschränkt an. Das Kolleg, mit seinen Peers im Ausland, "gehört zu jenen—abnehmenden—Inseln des Nicht-Kommerziellen" (Dieter Grimm), die für die Vitalität der Wissenschaftslandschaft von konstitutiver Bedeutung sind.


Gerhard Casper
im Namen der Evaluierungskommission
 
am 14. Dezember 2005