Zeitschrift für Ideengeschichte

Nur Gips

Heft XIV/1 Frühjahr 2020

Uppenkamp, Schreiter, Tocha, Strittmatter, Schönpflug, Stollberg-Rilinger, Mulsow

„Nur Gips“ – im Titel ruft die ZIG das Vorurteil eines lange unterschätzten Materials auf, um es sogleich ideenhistorisch zu konterkarieren. Seit jeher wurde der Gips für die Eigenschaften seiner präzisen Verarbeitung geschätzt; aber erst in den Ateliers der Moderne emanzipierte sich der Abguss zu einem autonomen künstlerischen Verfahren. Die Frühjahrsausgabe der ZIG spürt der langen Geschichte der "weißen Antike" nach und setzt einen der wichtigsten Werkstoffe der kulturellen Überlieferung neu ins Licht.

Inhaltsverzeichnis


Table of Contents

Zum Thema

Sonja Asal & Jörg Völlnagel: Zum Thema
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Nur Gips

Bettina Uppenkamp: Die Kunst des Gipses

Charlotte Schreiter: Auf den Spuren der weißen Antike

Veronika Tocha: Dichtung und Wahrheit
Gesichtsmasken in der Berliner Gipsformerei

Ellen Strittmatter: Das Phantasma aus der Seine

Daniel Schönpflug: Ein Elefant aus Gips auf dem Bastilleplatz

Essay

Barbara Stollberg-Rilinger: Aufrichtigkeit, Lüge und Verstellung

Denkbild

Astrit Schmidt-Burkhardt: Die Papierschlange. Scheybs Kampf mit der Tabula Peutingeriana

Archiv

Martin Mulsow: Als Adam Weishaupt einmal fast einen Musikabend verdorben hätte

Konzept & Kritik

Über Minen laufen. Sieben Schneisen durch den Briefwechsel von Reinhart Koselleck mit Carl Schmitt

Jens Hacke: Das Politische der Freundschaft
Dolf Sternberger und Hannah Arendt üben sie in der Praxis