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Workshop 2013/2014

Goethe als Psychologe

03.–04. Juli 2014

Der Essay Über naive und sentimentalische Dichtung erhob die "Weimarer Arbeitsteilung" zum hohen Muster, demzufolge Schiller der ums Werk "ringende" Psychologe und Intellektuelle sei, während Goethe als großer Naiver gelassen sein Naturgenie entfalte und ausspreche. Goethe ratifizierte den bis heute fortwirkenden Mythos, indem er zehn Jahre aus der Autobiographie ausschloss, in denen sich (fast) alles um Psychologie und (Selbst-)Analyse drehte: Dichtung und Wahrheit endet 1775 mit dem Gang nach Weimar, und die Italienische Reise beginnt 1786. Die "Flucht nach Italien" sowie Goethes verwerfende Rückblicke verschafften dem Jahrzehnt dazwischen eine schlechte Presse. Noch 1829 meinte Goethe zu Eckermann, er habe „in den ersten zehn Jahren nichts Poetisches von Bedeutung hervorgebracht.“

Nichts von Bedeutung?

In dieser Dekade schreibt Goethe viele seiner schönsten Gedichte, er schreibt seinen unterhaltsamsten Roman, die Prosa-Fassung der Iphigenie, schreibt an Faust, Tasso, Egmont. – Als Naturwissenschaftler entdeckt er den Zwischenkieferknochen, schreibt die Abhandlung über den Granit. Und er schreibt Tausende von Briefen, von denen einige als die schönsten und tiefsten gelten, die er je verfasste. Dennoch: Das erste Weimarer Jahrzehnt gilt als Zeit des Unglücks, der Misere und des Scheiterns.

Warum?

Vielleicht liegt hier ein Missverständnis vor, mit dem sich das Seminar nun befassen soll. Das erste Weimarer Jahrzehnt wird in Standard-Editionen regelhaft als Zeit des „Übels“ und als „Problem“ charakterisiert, während die italienische Reise die „Radikal-Therapie“ gewesen sei, welche die „Heilung“ gebracht habe. – Es verhält sich, so die Arbeitshypothese des Seminars, womöglich umgekehrt

Convener

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2013/2014

Eckart Goebel

Professor der Germanistik

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Kontakt

Vera Kempa

on leave

Tel. +49 30 89001 157

Email vera.kempa@wiko-berlin.de

Teilnehmer

Frauke Berndt
Eberhard Karls Universität Tübingen

Achim Geisenhanslüke
Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Hans-Christian von Herrmann
Technische Universität Berlin

Claudia Liebrand
Universität zu Köln

Reinhart Meyer-Kalkus
Wissenschaftskolleg zu Berlin / Universität Potsdam

Daniel Müller Nielaba
Universität Zürich

Ernst Osterkamp
Humboldt-Universität zu Berlin

Elisabeth Strowick
Johns Hopkins University

David E. Wellbery
Fellow 1989/1990
Stanford University

Cornelia Zumbusch
Universität Hamburg

In Kooperation mit

Institute for Advanced Study

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