Abendkolloquium

Montag, 17.12.2018
19:00–22:00 Uhr
Wissenschaftskolleg zu Berlin


Wozu Menschenrechte? Internationale Garantien und Rechtsstaaten in der Krise

Christoph Grabenwarter | Dieter Grimm | Christoph Möllers

Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte feierlich von der UN-Generalversammlung in Paris verkündet. Sie gilt als Ausgangspunkt für die verbindlichen internationalen Menschenrechtsverträge der Nachkriegszeit und für die Menschenrechtskonvention in Europa. Doch in den letzten Jahren zeigen sich vermehrt Anfechtungen, sogar offene Ablehnung. Das Schwinden des Rückhalts für Grund- und Menschenrechte manifestiert sich in demokratiegefährdenden Entwicklungen sowohl in einzelnen Staaten der Europäischen Union als auch in anderen Staaten des Europarates. In dieser Situation müssen die europäischen Gerichtshöfe mit den Verfassungsgerichten zusammenwirken.



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2018/2019

Christoph Grabenwarter

Professor für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Wirtschaftsrecht

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Permanent Fellow

Dieter Grimm

Rektor des Wissenschaftskollegs 2001-2007, Professor (em.) für Öffentliches Recht, Bundesverfassungsrichter a.D.

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Permanent Fellow

Christoph Möllers

Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Richter am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg

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