ArabAmericas. Poetiken transregionaler Bewegung

Das literaturwissenschaftliche Projekt, geleitet von den Verbundmitgliedern Ottmar Ette (Universität Potsdam) und Friederike Pannewick (Universität Marburg), intendiert jenseits essentialistischer Identitätskonzepte neue Modelle transkultureller Dynamiken im transatlantischen Beziehungsgeflecht zu entwickeln. Ziel ist die Umkehrung der Perspektive. Die bislang vorherrschende Sichtweise der Forschung orientiert sich noch immer an fest eingrenzbaren politischen, historischen oder literarischen Phänomenen und betrachtet als Ausnahme, was sich fixierten Kategorien entzieht.  Was bislang als "Ausnahme" erachtet wurde, soll im Kontext globalisierter und teilweise asymmetrisch ablaufender Kommunikationsprozesse ins Zentrum der Beobachtung gestellt werden und damit als "Regel" aufgefasst werden.

Arabisch-amerikanische Austauschprozesse und Konfliktzonen sollen aber nicht nur illustriert und analysiert werden, sondern vielmehr besteht das Ziel darin, den Mehrwert des Zusammenwirkens unterschiedlicher Literaturen und Literaturtraditionen und ihrer wechselseitigen Durchdringung kultureller und politischer Art begrifflich fassbar zu machen. Da diese Gesellschaften und ihre Literaturen im arabisch-amerikanischen Spannungsfeld zunehmend folgenreiche Veränderungen unterliegen, kann nicht länger auf ein feststehendes Repertoire von Analyseverfahren, Deutungsmustern und Terminologien zurückgegriffen werden. So sind etwa im Bereich der Literatur Begriffe wie "Nationalliteratur" oder "Weltliteratur" europäischer Provenienz nur begrenzt und in spezifischen Kontexten anwendbar. Es geht vielmehr um die Zwischenräume und Bewegungsräume des Lokalen, Nationalen und Globalen. Im Mittelpunkt steht dementsprechend die Genese und Transformation der arabischen Immigrantenliteratur Al-Mahjar in Lateinamerika, insbesondere in  Costa Rica und im mittelamerikanischen Raum, sowie in den USA und sieht drei Arbeitsfelder vor:

Werke: 
Im Jahr 1999 ist eine der wichtigsten polyphonen Anthologien Post Gibran. Anthology of New Arab American Writing (Mattawa/Akash) erschienen. Sie kommentiert die Prozesse der kulturellen Mobilität in der arabisch-amerikanischen Literatur. Die Vielfalt an Genres und Stimmen, die hier zusammengetragen wurden, dokumentiert sich in Dichtung, Theater, Romanen, Tagebüchern, Zeitschriften, kritischen Essays und Memoiren, geschrieben von Männern und Frauen unterschiedlicher Generationen, von arabischen Emigranten, arabisch-amerikanischen Bürgern, die in den USA geboren wurden und nicht-Arabern, die sich zur arabischen Welt hingezogen fühlen. Es handelt sich hier nicht mehr um eine Nischenliteratur. In diesem Arbeitsfeld werden Fragen nach polyphonen Schreibstilen, Besonderheiten ästhetischer Kategorien, die sich aus den wechselseitigen Bewegungen zwischen den arabischen und amerikanischen Einflüssen gebildet haben sowie der Vergleich der arabisch-amerikanischen Literaturen mit arabischen Literaturen im arabischen Raum behandelt. Eine intensive Betrachtung dieser Literaturen gibt Hinweise auf die Verbindung von arabischen und amerikanischen Literaturtraditionen hinsichtlich ihres ästhetischen und intertextuellen Formates. So wird sichtbar, dass sich gerade die vielen Frauen unter den Künstlern auf arabische Vorbilder stützen und sich freimütig arabischer Erzähltraditionen bedienen, diese aber mit ihren eigenen Erfahrungen vor Ort aufladen.

Autoren: 
Charakteristisch für Exil- und Immigrationsliteraturen ist die Aufarbeitung von Einwanderungs- und Diaspora-Erfahrungen. Häufig werden diese literarisch in generationsübergreifenden Familiengeschichten und Reisebeschreibungen verarbeitet. Am Beispiel der arabisch-amerikanischen Literaturen lassen sich verwandte Fragen nach dem Verhältnis von Identität und Alterität, Tradition und vermeintlicher Heimatlosigkeit stellen. So ist zu untersuchen, welchen Bezug die Autoren zu ihren jeweiligen Herkunftsländern herstellen. Die arabisch-amerikanischen Schriftsteller und Schriftstellerinnen stammen aus allen Teilen der arabischen Welt, einschließlich Nordafrika und dem Golf. 
Gefragt werden muss nach orientalischen Exotismen, der Verarbeitung vor allem negativer Erfahrungen durch Flucht und Vertreibung, Integration in die neuen Gesellschaften und die imaginäre Wiederbegegnung mit der alten Heimat. Auffallend häufig finden sich politische Bezüge z.B. zum Golfkrieg im Irak, zur Intifada oder zu Beispielen patriarchaler Gesellschaftsstrukturen. Gleichzeitig stehen die Literaturen in einem amerikanischen Kontext und die Autoren integrieren ihre aktuelle Lebenswelten in ihre literarischen Arbeiten. Die Themenfelder sind nicht auf Fragen nach der Kultur und Identität beschränkt, sondern sind viel weitreichender. Sie schließen sozialkritische und politische Themen, die ihren Alltag berühren, aber auch Erinnerung und Nostalgie ein.

Publikum: 
Es liegt auf der Hand, danach zu fragen, wer die arabisch-amerikanische Literatur liest. Während es einige arabisch-amerikanische Autoren schaffen, die globalen Märkte zu erobern, werden die meisten literarischen Werke von der heterogenen arabisch-amerikanischen Gemeinschaft gelesen und rezipiert. Hier erfüllt die Literatur die Aufgabe der Vermittlung zwischen verschiedenen Lebenswelten. Im arabischen Raum finden sie jedoch kaum Resonanz. Es gilt daher zu untersuchen, aus welchen Gründen es ein Rezeptionsgefälle von den arabischen Regionen in die amerikanische Hemisphäre gibt. Ein differenzierter Literaturvergleich könnte Antworten auf die Frage geben, in welchen Prozessen sich die wechselseitige literarische Imagination tatsächlich entfaltet. Ferner gilt es herauszuarbeiten, in welchem Maße arabisch-amerikanische Literaturen im nicht-arabischen Umfeld sichtbar sind und nicht nur als Beitrag einer ethnischen Nische wahrgenommen werden. Hier gilt es, das Verhältnis von Arabismen zu Americana, von Konservierung arabischer Traditionen zu Assimilation, von Xenophobie zu Integration zu analysieren.

Vor diesem Hintergrund veranstalteten, in Kooperation mit dem Arbeitskreis Moderne und Islam (Teilprojekt: Cultural Mobility in Nahöstlichen Literaturen), Ottmar Ette und Friederike Pannewick zwei aufeinanderfolgende Tagungen und Lesungen zu "ArabAmericas“, die am 3./4. Dezember 2004 und am 16./17.6.2005 in Berlin stattfanden.

Die erste Veranstaltung, die den Untertitel „Literatures without a Fixed Abode" trug, rückte generell neue Ansätze zur Beschreibung transnationaler Bedingungen literarischen Schaffens am Beispiel der Verflechtungen arabischer mit Nord- und Südamerikanischen Literaturen in den Mittelpunkt der Diskussion. Es ließen sich vier wesentliche Ergebnisse zusammenfassen:

  1. „ArabAmericas“ stellt ein Desiderat der Forschung in Deutschland dar, da es spezielle sprachliche und regionalwissenschaftliche Kompetenzen der Wissenschaftler voraussetzt. Will man dem polyphonen Potential und der synkretischen Kreativität dieser arabisch-amerikanischen Literaturen gerecht werden, müssen sie in transdisziplinärer Perspektive untersucht werden.
  2. Das Thema setzt einen interdisziplinären, translingualen und transregionalen Ansatz voraus und bewegt sich zwischen der Lateinamerikanistik und Arabistik auf der einen und den Kerndisziplinen Geschichts- und Literaturwissenschaft auf der anderen Seite. Es ist auf das Potential regionalspezifischer Kompetenzen in der Berliner Forschungslandschaft und auf die Kooperation mit den systematischen Disziplinen angewiesen, um neue Formen des wissenschaftlichen Austausches zu erproben.
  3. Es haben sich literaturkritische Fragen herausgebildet, die sich einerseits auf die literarische Schreibweise und Ästhetik dieser Literaturen beziehen, andererseits Begriffe wie Exil, Heimat und Identität in Frage stellen. Letzte werden vielmehr durch das kulturelle Empfinden des Autors/Akteurs definiert als durch die Sprache. Die Selbst- und Fremdwahrnehmung, die durch die Dichtung geprägt wird, gibt der Literatur ohne festen Wohnsitz ihren Ort.
  4. Herausragend war die Motivation der Schriftsteller, miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Moderationsmodell, das als eine Mischung aus Kommentar zu den jeweiligen Tagungsbeiträgen und Leitung eines Autorengesprächs verstanden wurde, hat sich bewährt.

An der Lesung nahmen folgende Autoren teil:
Alberto Mussa (Brasilien) beschreibt seine Suche nach kulturellen Bezügen im Land der Vorväter, ohne deren Sprache zu beherrschen. Erst der Akt des Übersetzens vom Arabischen ins Portugiesische vermittelt ihm das Gefühl des Beheimatetseins, ein Glücksgefühl im Moment des vollzogenen Transfers von der Sprache der Herkunft zur Sprache der aktuellen Zugehörigkeit.

Veronika Murgìa (Mexiko) ist fasziniert von fremden fernen Zeiten, ohne eine persönliche familiäre Bindung dorthin zu haben. Sie beschreibt eine kunsttypische Suche nach einer "geistigen" Heimat, die keine Verbindungen mit territorialen oder nationalstaatlichen Dimensionen hat. Sie belegt die These, dass der Künstler auf der Reise in die "imaginierte Ferne" seine Unbehaustheit als Heimat ausdrückt. Der Unterschied, ob ein Autor migrationsbedingt im Exil schreibt oder ästhetisch bedingt "unterwegs" ist, wird relational.

Elias Khoury (Libanon) bekennt eine starke Affinität zu lateinamerikanischer Literatur. Er sieht in den Familienstrukturen in den Romanen von García Márquez Parallelen zur arabischen Gesellschaft. Das löste bei ihm die Idee aus, Figuren aus dessen Werken in seinem eigenen Roman "fortzuschreiben". Parallel dazu kann man in der lateinamerikanischen Literatur, beispielsweise in den Werken von Hatoum oder Nassar, arabische Erzählweisen finden.

Rabih Alameddine (Libanon/ USA) will von Bindestrich-Debatten und nationaler Identität nichts hören, beschäftigt sich nichtsdestotrotz mit seinem Herkunftsland, zu dem er nur ein indirektes, auch sprachlich gebrochenes Verhältnis hat. Im Sinne von Georg Lukács, verkörpert Alameddine den Autoren, für den "Gedichte schreiben transzendentale Obdachlosigkeit [ist]" (vgl. Andreas Pflitsch, 2006).

Der zweite Workshop trug den Titel „ArabAmericas. TransAtlantisch“. Er war eingebettet in eine gleichnamige Ringvorlesung, an deren Gestaltung verschiedene Regionalinstitute in Berlin-Brandenburg beteiligt waren. Der Ringvorlesungsbeitrag  Chronicle of a Clash Foretold: Transareal Relations in Gabriel Garcia Marquez and Elias Khoury, den  Ottmar Ette am 16. Juni 2005 im Ibero-Amerikanischen Institut hielt, bildete den Auftakt der Veranstaltung. Die Veranstalter verfolgten das Ziel, jenseits essentialistischer Identitätskonzepte und nationalstaatlicher Grenzziehungen Ansatzpunkte für neue Modelle transkultureller Dynamiken im transatlantischen Beziehungsgeflecht zu entwickeln. Das Ziel bestand darin, die Genese und Transformation der arabischen Immigrantenliteratur Al-Mahjar in Lateinamerika und in den USA zu beleuchten und arabisch-amerikanische Austauschprozesse und Konfliktzonen und ihre wechselseitige Durchdringung kultureller und politischer Art begrifflich zu fassen.

Teilnehmende Autoren waren:
Alberto Ruy-Sánchez (Mexiko) sprach über die kulturgeschichtliche Gemeinsamkeit von Mexiko (Chiapas) und Marokko (Berber). Beide kulturellen Räume waren etwa acht Jahrhunderte lang arabisch-andalusischen Einflüssen ausgesetzt und sind somit durch eine kulturelle Brücke miteinander verbunden. Dies zeigt sich beispielsweise in indigenen Textilien aus Chiapas und Maghreb. Formen und Farben der Muster sind gleich, obwohl sie den jeweils eigenen Traditionen zugewiesen werden. Ruy-Sánchez erläuterte bildreich, dass eine arabisch-andalusische Literatur existiert, die die Funktion dieser transatlantischen Brücke übernimmt. Sie ignoriert räumliche Grenzen und wirkt transgressiv. Sie erfindet multiple Vergangenheiten und schafft imaginäre Realitäten. In seinem Buch "Mogador" begibt sich Ruy-Sánchez selbst in eine imaginäre Welt einer erfundenen marokkanischen Stadt (nach dem Vorbild von Essaouira) und eines alternativen Mexikos. Der Autor wendet sich vehement dagegen, die Biographie eines Autors im Verhältnis zu seinen Werken zu stark hervorzuheben. Es könne nicht sein, dass die Literatur eines Landes vom Reisepass des Literaten und von der Sprache, die er gebraucht - "Warum geben wir die Möglichkeiten auf, viele Sprachen zu leben?" - abhängig ist. Alle Orte, an denen man ist, alle Sprachen, mit denen man sich auseinandersetzt, sowie der Lauf der Zeit beeinflussen das literarische Schreiben. Er nennt es die "Territory of my own literature".

Lisa Suheir Majaj (USA/Zypern) referierte in ihrem Beitrag über die Prozesse und Perspektiven der kulturellen Mobilität in der arabisch-amerikanischen Literatur. Sie skizzierte die Genese der "Mahjar"-Literatur im 20. Jahrhundert, die insbesondere von Khalil Gibran und Ar-Rabitah geprägt wurde. Bis in die fünfziger Jahre hinein war die arabisch-amerikanische Literatur auf die Amerikanisierung einer arabischen "hyphenated-"Generation gerichtet. Die Schriftsteller dieser Generation waren den USA zugewandt (z.B. "Syrian yankee"). 
Das änderte sich mit der aufkeimenden Multikulturalismus-Debatte in den sechziger Jahren. In der arabisch-amerikanischen Gemeinschaft wurde die literarische Selbstverortung politisch. Nach Edmund Ghareeb erklärte Majaj diese politisch-kulturelle Veränderung mit der Entstehung der "Split vision". Damit werden die parallel existenten kulturellen Normen und gelebten Interessen, wie das Tragen von traditioneller Kleidung, Hören von arabischer Musik u.a.m. auf der einen Seite, Baseballbegeisterung und Hiphop auf der anderen Seite, beschrieben. Insbesondere die zweite Generation arabisch-amerikanischer Schriftsteller war von diesem Wandel betroffen. Die andauernden Krisen und Konflikte in der Golfregion ebenso wie 9/11 prägen die Politisierung der neuen arabisch-amerikanischen Generation. In der Literatur markieren zwei wichtige Werke einen "Arabic Turn". Das sind erstens "Grape Leaves. A Century of Arab American Writing" von Gregory Or-falea/Sharif Elmusa (1988) und zweitens "Food for our Grandmothers: Writings by Arab-American and Arab-Canadian Feminists" von Joanna Kadi (1994). Diese Anthologien haben gezeigt, dass die arabisch-amerikanische Literatur keine Nischenliteratur ist. Majaj erkennt die Bedeutung der Schriftsteller in ihrer Funktion als Übersetzer arabisch-amerikanischer Kultur. Daraus ergeben sich für sie drei Perspektiven: Erstens ist es nötig, das Problem der "Racialization" in der amerikanischen Gesellschaft aufzuweichen. Zweitens muss der arabische Feminismus von westlichen Stereotypen orientalischer Weiblichkeit befreit werden. Drittens muss innerhalb der arabisch-amerikanischen Gemeinschaft festgestellt werden, wer bei einer ethischen Selbstzuschreibung ausgeschlossen wird, wie etwa arabische Juden oder Homosexuelle. 

Susana Romano Sued (Argentinien) und Luis Fayad (Kolumbien) präsentierten zwei persönliche eher essayistische Beiträge und sprachen über ihre familiär geprägten Wahrnehmungen der arabisch-amerikanischen Gemeinschaft in Argentinien bzw. in Kolumbien. Romano Sued schöpfte aus ihrer eigenen Erinnerung und Erfahrung, als sie über die Lage der jüdischen Syrer in Argentinien erzählte und dabei einen "Meridiano", einen  Längenkreis, beschrieb, der von einem Pol zum anderen reicht und (u.a. arabisch-amerikanische) Mosaike von Tönen und Sprachen umfasst. Fayad sprach von einer gegensätzlichen Erfahrung libanesischer Christen, die aus politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Gründen nach Kolumbien reisten. Sie kamen mit dem Ziel, in Kolumbien zu bleiben und nicht mehr zurückzukehren. Deshalb war die zweite Generation arabisch-amerikanischer Immigranten schon weitgehend assimiliert, in den politischen, wirtschaftlichen und bildungspolitischen Sektoren des Landes integriert und sprach hauptsächlich Spanisch und nicht mehr Arabisch. Dennoch entfalteten sich auch kulturelle Phänomene aus dem Nahen Osten in Kolumbien. Fayad beobachtet aber auch eine Bewegung in der dritten Generation libanesischer Einwanderer, die Welt der Vorfahren im Libanon kennenzulernen, Arabisch zu lernen, wenngleich sie sich selbst als "Columbians in the purest sense" verstehen. Anders als Romano Sued, die sich selbst zwischen zwei Kulturen verortet, was mit den Worten von Majaj als "Split Vision" umschrieben werden könnte, sieht Fayad seine Beschäftigung mit der arabischen Kultur und die Versuche, sich in die arabische Literatur einzuschreiben, wie er es in seinem Werk La caída de los puntos cardinales getan hat, als zufällige Erscheinung. Wie auch Ruy-Sanchez ist er der Ansicht, dass sich jeder in eine kulturell andere Welt eindenken kann.

Aus den Ergebnissen beider Veranstaltungen gingen zwei Publikation hervor:

Ottmar Ette/Friederike Pannewick (eds.), ArabAmericas. The American Hemisphere and the Arab World, Frankfurt a.M.: Vervuert Verlag 2006.

Andreas Pflitsch: ArabAmericas, in: Welt Trends (Sommer 2006), 14: 192 – 200.