Das Museumsforum im Wissenschaftskolleg zu Berlin
(2002-2005)

Reinhart Meyer-Kalkus

1. Vorgeschichte

Das Verhältnis von Kunstmuseen und ethnologischen Sammlungen war eines der Themen, über die Hans Belting und der Anthropologe und Historiker Mamadou Diawara aus Mali, beide Fellows am Wissenschaftskolleg zu Berlin, im Jahre 1994/95 miteinander ins Gespräch kamen. Wie kann man außereuropäische Kulturen angemessen im Westen ausstellen, ohne die alten Trennungen zwischen Kunst und Ethnologie, zwischen hoher und primitiver Kunst zu perpetuieren? wohin z. B. mit der modernen Kunst außereuropäischer Künstler, in die ethnologischen oder in die Kunstmuseen? Welche Funktionen haben überhaupt Museen für die historische und anthropologische Forschung?

Damals, im Jahre 1994, wurde der inzwischen umgesetzte Vorschlag diskutiert, die Symbiose zwischen Völkerkunde und Kunstmuseum im Dahlemer Museumskomplex aufzulösen und die Kunstsammlung ans Kulturforum zu verlegen. Hans Belting und Mamadou Diawara wie auch andere Kulturwissenschaftler waren alarmiert: Kehrte man damit nicht zu einem Kunst- und Kulturverständnis des 19. Jahrhunderts zurück - hier die Kunst, dort die ethnologischen Sammlungen, jene im Stadtzentrum, diese an der Peripherie? "Hier ist ein empfindlicher Nerv im künftigen Umgang mit den anderen Zivilisationen getroffen", schrieb H. Belting 1995 im Jahrbuch des Wissenschaftskollegs, und nicht ohne eine gewisse Nostalgie beklagte er das Ende einer Einrichtung, wo man "von der europäischen in die vorkolumbianische und von dort in die afrikanische Abteilung" gelangen konnte.

Ähnliche Überlegungen haben Fellows mit Berliner Freunden über die Jahre immer wieder im Wissenschaftskolleg diskutiert. Die internationale Zusammensetzung der Fellowjahre wie auch die breite interdisziplinäre Orientierung begünstigte solche Fragestellungen. Im Jahr 2000/1 war es eine Gruppe von Historikern, Anthropologen und Islamwissenschaftlern um Sanjay Subrahmanyam/Paris und Navid Kermani/Köln. Aus diesem Kreis entstand die Anregung, solchen Diskussionen eine Kontinuität zu geben - gerade im Kontext mit den öffentlich diskutierten Plänen, das Schloß in der Mitte der Stadt wiederzuerrichten und die Dahlemer ethnologischen Sammlungen dorthin, also in die Nachbarschaft zu den großen Kunstmuseen, zu verlegen.

Der institutionelle Kontext für ein solches intellektuelles Forum war günstig. Gerade in diesem Jahre 2001 war es gelungen, den seit 1997 aktiven 'Arbeitskreis Moderne und Islam' über seine ersten vier Jahre hinaus zu verlängern. Das Museums-Forum bot sich als eines seiner Teilprojekte an. Navid Kermani, der deutsch-iranische Islamwissenschaftler und Publizist, wurde als Longterm-fellow gewonnen, um den Arbeitskreis konzeptuell zu betreuen. Zusammen mit Viola König, der neuen Direktorin des Ethnologischen Museums, übernahm er auch die Leitung des Museumsforums, beraten u. a. von Hans Belting (Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe), Mamadou Diawara (Universität Bayreuth), Luca Giuliani (Universität München), Gertrud Platz (Antiken-Sammlung Berlin), Martin Roth (Deutscher Museumsbund) und Sanjay Subrahmanyam (EHESS, Paris).

Das Forum ist ein Projekt des Arbeitskreises Moderne und Islam, getragen vom Wissenschaftskolleg zu Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Haus der Kulturen der Welt und dem Deutschen Museumsbund. Die finanziellen Mittel kommen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Was sollten die Aufgaben des Museumsforums sein?:
Anläßlich seiner Eröffnung am 15. Januar 2002 sagte der Rektor des Wissenschaftskollegs, Dieter Grimm: "Wenn ich die Zielsetzung dieses Abends und der Veranstaltungsreihe aus meiner Sicht benennen sollte, so wäre es dies: Wir wollen als 'committed outsider' und nicht ohne Seitenblick auf entsprechende Planungen in Berlin und anderen Metropolen einen Beitrag zur Diskussion unter Museumspraktikern und Kulturwissenschaftlern in Europa und außerhalb von Europa leisten. Mit den für uns spezifischen Mitteln wollen wir uns an diesen Diskussionen beteiligen: das will sagen: ... wir möchten etwas von den in und außerhalb von Deutschland geführten Diskussion nach Berlin bringen .... Der intime Charakter dieser Runde sollte dabei eine Chance zum ungeschützten Gedankenaustausch bieten, dazu, auch einmal laut auszusprechen, was man in anderen Kreisen nur mit leiser Stimme oder gar nicht zuzugestehen bereit ist."

Auf einen Nenner gebracht: Dialog zwischen Kulturwissenschaftlern und Museumsleuten, zwischen Europa bzw. USA und außereuropäischen Weltregionen, zwischen Berlin und anderen Metropolen - mit der Zielsetzung, Museumsleute und Kulturwissenschaftler ins Gespräch zu verwickeln und die öffentlichen Diskussionen über die Neugestaltung des Schlossplatzes anzuregen.

2. Veranstaltungen

Das Museumsforum begann am 15. Januar 2002, mit einem Vortrag von Hans Belting über das, was er das 'diskursive Museum' nennt - einen öffentlichen Raum, wo am Beispiel von konkreten Ausstellungsobjekten ein öffentlicher Diskurs geführt wird und neue Formen der Kommunikation erprobt werden, die auch auf andere soziale Bereiche ausstrahlen. Belting insistierte auf seiner Beobachtung einer tiefen Orientierungskrise der Museen trotz ihres scheinbar unaufhaltsamen Siegeszugs in der Publikumsgunst, während Verantwortliche der Museen ihm vorwarfen, er klage als Desideratum ein, was Museen schon längst unternähmen.

Es schlossen sich in jeweils zweimonatlichem Abstand Vorträge mit anschließenden Diskussionen an,

  • so von Sanjay Subrahmanyam zum Musée Guimet in Paris, der die Konzeption dieses Museums für ostasiatische Kunst kritisch befragte, vor allem seine primär ästhetische Ausrichtung, die hier zu Lasten der historischen und anthropologischen Information geht
  • so von Viola König zum Verhältnis von Ding-Präsentation und Geschichtenerzählen, wobei sie auf Erfahrungen des Bremer Überseemuseums rekurrierte
  • schließlich von Serge Gruzinski zur Mestizo-Kunst im 16. Jahrhundert und der Infragestellung der Unterscheidungskriterien zwischen Arts premiers (also primitive bzw. popular art) und hybriden bzw. Mestizo-Kunstformen.

Im akademischen Jahr 2002/2003 wurde dieser Zyklus von Veranstaltungen fortgesetzt

  • mit einem Beitrag des Islamwissenschaftlers Reinhart Schulze aus Bern zur Ausstellbarkeit islamischer Kultur in Zeiten der Orientalismuskritik, mit einer scharfen Kritik an der Verdinglichung von Kulturen, wie sie exemplarisch der europäische Orientalismus vollzogen hat und wie sie sich in Ausstellungskonzepten islamischer Kunst noch heute niederschlägt; 
  • sodann ein Beitrag des Fellows des Wissenschaftskollegs Abdul Sheriff, eines Historikers und Chefkurators der Zanzibar Museums, Tansania, zu den spezifischen politischen, finanziellen und praktischen Problemen seines Museums, das nur über bescheidene Mittel verfügt, dabei aber bestrebt ist, seine Unabhängigkeit - auch von westlichen Spendern - zu bewahren  - mit einem eindrucksvollen Korreferat von Albert Wirz/Humboldt-Universität, dem letzten öffentlichen Auftritts in Berlin vor seinem frühen Tod im Mai 2003, wo er die politische Verantwortung des Museums im Streit um die Geschichte herausstellte;
  • schließlich mit einem Vortrag von Clare Harris vom Oxforder Pitt Rivers Museum zu den Aufgaben eines ehemaligen Colonial Museum, das die Geschichte der Sammlungen in seine Ausstellungen mit einbeziehen will;
  • es schloß sich ein Exposé von Sarat Maharaj, einem der Co-Kuratoren der Kasseler 11. 'Documenta' an, mit der Leitfrage, ob Museen heute Kulturen als readymade-Produkte für ein kulturindustriell geprägtes Konsumverhalten ausstellen oder ob sie an einer Wissensproduktion teilnehmen können, welche den Erfahrungen von Emigranten, Exilanten und Außenseitern ein Forum bietet;
  • schließlich im Juni 2003 der ehemalige Präsident und jetzige Secretary General der History Foundation of Turkey in Istanbul, Orhan Silier, der von der Gründung eines Stadtmuseums inmitten des alten Istanbuler Palastviertels berichtete, ein Museum, das zur Plattform einer Grenzen und Kulturen überschreitenden Kommunikation in der Türkei geworden ist, ohne über eigene Sammlungen zu verfügen.

3. Leitfragen

Dem Museumsforum ist es gelungen ist, neue Formen des Austauschs von Museumsleuten und Kulturwissenschaftlern zu schaffen. Durchschnittlich wurden die Veranstaltungen von rund 30 Personen besucht, darunter Kulturwissenschaftler der Berliner Universitäten und Verantwortlichen von Museen. Zwar hatte es schon immer Kontakte zwischen diesen beiden Gruppen gegeben, nicht zuletzt durch die Tatsache begründet, dass viele Museumsleute von ihrer Ausbildung her Kulturwissenschaftler sind und Lehraufträge in Berliner Hochschulen wahrnehmen. Doch bestand bislang kein Forum zu einem regelmäßigen intellektuellen Austausch über Fragen, die über konkrete Ausstellungsprojekte hinausgehen.

Gibt es Leitmotive, vielleicht sogar Ergebnisse dieser Diskussionen? Bei der Fülle der angesprochenen Erfahrungen und Probleme ist es schwierig, einen einzigen Aspekt herauszugreifen. Immerhin drängen sich fünf Beobachtungen auf, die in allen Diskussionen eine wichtige Rolle spielten:

  1. All diejenigen, die mit der Ausstellung außereuropäischer Kulturen in westlichen Metropolen befasst sind, tun gut daran, die Geschichte dieser (zumeist aus der Kolonialzeit stammenden) Ausstellungspraktiken reflexiv in ihre Überlegungen und Ausstellungskonzepte mit einzubeziehen. Der Zugang zu den Objekten fremder Kulturen ist nicht unabhängig von ihrem Überlieferungs- und Deutungszusammenhang, der ein Teil ihrer Bedeutung und Geschichte geworden ist.
  2. Dabei ist die Erfahrungen derjenigen zu berücksichtigen, die heute in den außereuropäischen Ländern selber über Museen nachdenken. Nicht nur 'Ausstellung von', sondern 'Ausstellung in Zusammenarbeit mit' scheint die angemessene Formel für diese veränderte Situation der Verflechtung von Perspektiven und Erfahrungen zu sein. Die in Berlin zu verhandelnden Fragen sind nicht nur Probleme westlicher Metropolen, sondern zugleich Probleme der Ausstellungsmacher und Kulturwissenschaftler in den anderen Regionen der Welt. Gerade von einer solchen Verflechtung der Perspektiven darf man sich eine Förderung der Berliner Diskussion erwarten.
  3. Museen sind Orte, in denen - mit den Worten von Albert Wirz - "soziale Erinnerungen in Geschichte" und Geschichten (bzw. 'Meta-Narratives') übersetzt werden. Die Frage stellt sich dann, wessen Geschichte und wessen Erinnerung jeweils ausgestellt wird. Die Auseinandersetzung darüber ist, wie die Beispiele aus Sansibar und Istanbul zeigen, ein essentieller Aspekt heutiger Museumsarbeit - auch in Europa. Es ist Teil jener historischen Aufklärung, die Museen im besten Falle leisten können;
  4. Immer wieder von neuem wird der Streit darüber geführt werden müssen, welche Formen der Inszenierung den präsentierten Objekten jeweils angemessen sind. Besonders für Objekte außereuropäischer Kulturen stellt sich dabei die Frage, ob ihre Ästhetizität oder ihr Zeugnischarakter im Vordergrund stehen sollen. Generell müssen Museen entscheiden, in welchem Maße sie dem Druck einer Event - und Spaßkultur nachgeben oder ob sie auf ihrem spezifischen Bildungsauftrag beharren.
  5. Schließlich haben die Vorträge und Diskussionen des Museumsforums gezeigt, was die Kulturwissenschaftler von den spezifischen Erfahrungen der Museumsleute lernen können: Über der Dekonstruktion kulturalistischer Mythen und der Selbstkritik kolonialer Formen der Appropriation außereuropäischer Kulturen darf nicht vergessen werden, dass die materiellen Zeugen anderer Kulturen ihre eigene Widerständigkeit und ihren Eigensinn haben. Die Wende hin zu einer kritischen Aufarbeitung etwa des europäischen Orientalismus und Exotismus würde steril, wenn sie dazu beitragen würde, die beunruhigende Präsenz der Dinge und ihrer spezifischen Kontexte zu verdrängen, die zu konservieren, zu erforschen und auszustellen die Aufgabe der Museen ist - und deren Studium wiederum Aufgabe der Kulturwissenschaftler ist.

4. Künftige Orientierung

Die Diskussionen des Museumsforums am 9. Juli 2003 haben eine Bilanz der zurückliegenden Arbeit gezogen, zugleich aber eine Verständigung über die zukünftige Orientierung herbeigeführt. Unmittelbarer Anlaß dafür war die Verabschiedung von N. Kermani, der sich nach zweijähriger Tätigkeit als Long-Term-Fellow des Wissenschaftskollegs wieder auf seine wissenschaftliche und schriftstellerische Arbeit konzentrieren will und nach Köln zurückkehrt. Zusammen mit Viola König wird künftig Horst Bredekamp, Prof. für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Permanent Fellow des Wissenschaftskollegs, das Museumsforum leiten. Mit diesem personalen Wechsel kann auch ein Wechsel in der Akzentuierung der künftigen Arbeit einhergehen. Ein weiterer Anlaß zur Neuausrichtung des Museumsforums liegt in den veränderten politischen Rahmenbedingungen begründet: Hatten die Diskussionen im Kontext der Planungen zum Transfer der ethnologischen Sammlungen in das Schlossmuseum in Stadtmitte begonnen, so ist dieser äußere Anlaß in dem Maße in den Hintergrund getreten, als sich die Planungen zum Neuaufbau des Schlosses verzögern und eine Chance zur Umsetzung der von der Schlossplatz-Kommission gemachten Empfehlungen in immer weitere Ferne rückt. Liegt es nicht nahe, dieser Situation durch eine Neuakzentuierung des Museumsforums Rechnung zu tragen?

Horst Bredekamp skizzierte die veränderten Diskussionslagen in den Kulturwissenschaften wie unter Museumsleuten und Künstlern, sowohl gegenüber den Postcolonial studies und einer Hermeneutik des Eigenen und Fremden als auch gegenüber der Faszination durch Medien und Medientheorien. Im Widerstand gegen eine Instrumentalisierung und Virtualisierung der Dinge durch Politik und Medien mache sich heute mehr und mehr ein Interesse an der Dingsemantik und der Materialität von Zeichen, Körpern und Räumen geltend. Davon profitierten die Museen in einer nie zuvor gekannten Weise. Bredekamp betonte die außerordentlichen Chancen, die sich gerade Berlin dabei bieten. Vor dem Hintergrund einer aus dem frühen 19. Jahrhundert stammenden engen Zusammenarbeit zwischen Museen und Universitäten sollte es das gemeinsame Interesse sein, sich des einzigartigen Reichtums an Sammlungen und Kunstschätzen zu vergewissern, die in den Depots von Berliner Museen und anderer Institutionen lagern. Deren Erschließung müsse vorrangiges Ziel sein. Das Museumsforum könne dazu einen Beitrag leisten, indem es ein Bewusstsein für die besonderen Chancen einer Zusammenarbeit von Kulturwissenschaftlern und Museumsleuten befördert, etwa durch gemeinsame Besichtigungen von Sammlungen und Depots und Veranstaltungen in den Museen selber: Gottfried Benns Imperativ "Sichte Deine Bestände!" erweist einmal mehr seine Aktualität.

Eine weitere Funktion des Museumsforums könne darin bestehen, die vielfach unter falschen Rücksichtnahmen, Bequemlichkeit und Inkompetenz  zum Schweigen gekommene Ausstellungskritik wieder zu beleben, etwa anlässlich von aktuellen Ausstellungen (wie der Azteken-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau 2003). Eine sachgerechte und lebendige Ausstellungskritik sei die beste Voraussetzung für Qualitätsbewusstsein und gehaltvolle öffentliche Auseinandersetzungen über das in Museen Gebotene.

Schließlich solle das Museumsforum die weiteren Diskussionen über den Schlossplatz im Auge behalten und eigene Anstöße zur Reaktivierung geben, sofern sie zu versanden drohten, wie dies gerade gegenwärtig der Fall sei. Dazu gehöre, dass man sich der Leistungen der Berliner Museologie seit dem 19. Jahrhundert bewusst bleibe.

In der Diskussion wurde von anderen Teilnehmern besonders auf drei weitere Aspekte hingewiesen, die das Museumsforum im Blick behalten solle: Einerseits die Notwendigkeit, die Berliner Diskussionen weiterhin durch anspruchsvolle kulturwissenschaftliche Beiträge von außen zu öffnen und zu bereichern; andererseits die fortwährenden Schwierigkeiten, welche die in der Öffentlichkeit weniger sichtbaren ethnographischen Sammlungen gegenüber den Kunstmuseen haben, das Museumsforum sollte sich der Sorgen und auch der Chancen gerade dieser Sammlungen annehmen. Schließlich wurde von verschiedener Seite auf die besondere Verantwortung von Berlin als deutscher Hauptstadt gegenüber seinen Museen hingewiesen. Einen Provinzialismus der Museumspolitik dürfe man sich schon aus politischen Gründen nicht leisten.

5. Organisation

Das Museumsforum ist ein gemeinsames Vorhaben des Wissenschaftskollegs zu Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, des Hauses der Kulturen der Welt und des Deutschen Museumsbundes. Das Projekt wird - über den Arbeitskreis Moderne und Islam im Wissenschaftskolleg zu Berlin - aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Beim Wissenschaftskolleg zu Berlin liegt das Sekretariat des Forums.

Konzeptionell wird das Museums-Forum betreut von:

  • Viola König (Ethnologisches Museum Berlin)
  • Horst Bredekamp (Humboldt-Universität zu Berlin/Wissenschaftskolleg zu Berlin)
  • Hans-Georg Knopp (Haus der Kulturen der Welt)
  • Michael Eissenhauer (Deutscher Museumsbund)

Eine Reihe von Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Museum stehen beratend zur Seite, wie u. a.:

  • Hans Belting (Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe)
  • Mamadou Diawara (University of Georgia, Athens/USA)
  • Gertrud Platz (Antiken-Sammlung Berlin)
  • Martin Roth (Staatliche Kunstsammlung Dresden)
  • Sanjay Subrahmanyam (St. Cross College, Oxford)