Schwerpunktgruppe 2011/2012

Jüdische und christliche Liturgie in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten


Die Beziehungen zwischen Judentum und Christentum, ihrer Auffassungen von Zeit und ihrer Symbole, sind den jeweiligen Liturgien einbeschrieben bzw. werden von diesen vorgeschrieben. Der Löwenanteil dieser Liturgien ist in den langen Perioden vom Ursprung des Christentum und dem rabbinischen Judentum bis ins Mittelalter geformt worden. Wir wollen verschiedene Formen der jüdisch-christlichen Wechselwirkung in diesem kontinuierlichen liturgischen Diskurs untersuchen, besonders die Zyklen der liturgischen Zeitordnung bzw. der Feste während des Jahres: Purim, Passah-Ostern, Shavuot-Pfingsten, der Neunte Av (Klagetage), Neujahr; Jom Kippur-Encainia; Sukkot-Chanukka; Chanukka-Weihnachten-Sol invictus, und Sabbat-Sonntag.

Convener


2011/2012

Israel J. Yuval

Professor der Geschichte

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