Auswahlverfahren

Kandidaturen kommen auf zwei Wegen zustande: durch Selbstbewerbung und durch Vorschläge zur Berufung. Berufungsvorschläge und Selbstbewerbungen können jederzeit eingereicht werden. Für letztere nutzen Sie bitte unsere Bewerbungsplattform. 

Einmal monatlich berät die Rektorin die Kandidaturen satzungsgemäß mit den der Permanent Fellows.

Der Wissenschaftlichen Beirat tagt zweimal jährlich, im Mai und im November, disku­tiert alle Kandidaturen und gibt Empfehlungen zur Einladung. Zur Beurteilung des fachlichen Profils werden auch externe Gutachten eingeholt, die dem Wissen­schaft­lichen Beirat zu seinen Beratungen vorliegen.

Die Einladung erfolgt nach Abschluss dieser Beratungen durch die Rektorin.

Wesent­lich für das Auswahlverfahren sind die vergleichende Abwägung und Bewer­tung der Kandidaturen entlang der disziplinspezifischen Auswahlkriterien und die Kom­position des Fellowjahres.

Die qualitative Urteilsbildung umfasst die Berücksichtigung von Forschungsleistungen, die Bewertung des eingereichten Projekts nach Stringenz und Originalität sowie die sorgfältige Lektüre ausgewählter Publikationen.

Alle an der Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten beteiligten Personen werden gebe­ten, eine mögliche Befangenheit im Entscheidungsprozess offenzulegen. Grund­lage hierfür sind die 2018 verabschiedeten Befangenheitsregeln.


Befangenheitskriterien für die Auswahlarbeit des Wissenschaftskollegs