© Morris Malakoff

2018/2019

Jessica Stockholder, Ph.D.

Raymond W. & Martha Hilpert Gruner Distinguished Service Professor of Visual Arts, Artist

Universität Chicago

Born in 1959 in Seattle, Wash., USA
Studied Visual Arts at Yale University


Arbeitsvorhaben

Drawing and Painting in Response to Berlin and in Preparation for a Project at the Centraal Museum in Utrecht

I will be working towards an exhibition at the Centraal Museum opening April 2019 that will present an overview of my work merged with a curatorial project aimed at exploring questions revolving around boundary, dependence, and autonomy - central questions in my work that I have explored in many different forms. This project is unfolding, and many directions are possible.
As I work towards this exhibition, I will make drawings and small works in my studio. It may be that I make sets of drawings that are both autonomous and interactive in groups. I am interested in proposing sequences of drawing events as equivalent to the execution of alphabet letters. I may explore the wide variety of different kinds of marks that resonate with the alphabet, handwriting, drawing, calligraphy, and computer fonts as they might run into different kinds of pencil, brush, and ink drawing forms.
In most of my work, color has been central. Color evokes feeling and thought. It is experienced both as solid, embodied by material, and ephemeral, as it is carried by light. Color can be used to facilitate the creation of illusion and it is factual. I appreciate and orchestrate the experience of color as a metaphor for the complexity of our ever-changing layered and dynamic internal lives.
I will likely also make three-dimensional objects that involve sequencing and pose related questions about dependence, autonomy, and context.

Recommended Reading and Viewing

Jessica Stockholder: Revised and Expanded Edition. New York: Phaidon Press, 2018. (= Contemporary Artist Series.)
Website link including information, images, and a video about a recent work installed at the Smart Museum, University of Chicago: https://smartmuseum.uchicago.edu/exhibitions/jessica-stockholder-roses-inclination/

Dienstagskolloquium , 23.10.2018

Überschriften machen, Untertitel geben

Ich erörtere meine Arbeit, indem ich ihre Beziehung zum Kontext als Organisationsprinzip heranziehe. Dabei beginne ich mit einem kurzen Überblick ihrer Entwicklung bis zu ihrem derzeitigen Stand. Dann möchte ich Ihnen Bilder meiner neuesten Arbeiten zeigen, die gerade in einer Ausstellung des The Contemporary Austin in Texas gezeigt werden. Der Titel dieser Ausstellung - "Relational Aesthetics" - zitiert den Titel eines Buchs von Nicolas Bourriaud. Darin setzt er sich mit Kunst auseinander, die auf menschliche Beziehungen und deren Einbettung in sozialen Kontexten zurückgreift oder davon angeregt wird. Die in seinem Buch dargestellten Ideen begleiteten die Praktiken des Kunstmachens und füllten Ausstellungsräume mit Arbeiten, die sich - in Unterschied zur künstlerischen Herstellung von Objekten - vornehmlich auf soziale Beziehungen konzentrieren. Anders als die Produktion von Objekten erzeugen die Beziehungen zwischen der Ästhetik, die sich in alltäglichen Gegenständen zeigt, und Kunstobjekten, deren Kontexten und den Menschen, die sie betrachten, ein großes Maß an Sinn, der in diesen zwei Worten mitschwingt: "relational aesthetics."

Zum Schluss möchte ich Ihnen einige Gedanken zu meiner bevorstehenden Ausstellung im Centraal Museum in Utrecht darlegen, die für diesen April angesetzt ist. Sie trägt den Titel "Chromophobia: Still Alive"; in ihr orchestriere ich die Überschneidungen zwischen meinen Arbeiten und der äußerst umfangreichen Sammlung des Museums. Diese Überschneidung geht der Überschneidung meiner Arbeit mit ihrem materiellen Kontext nach, den verschiedenen Materialien und Objekten, aus denen sie besteht, und meinem anhaltenden Interesse daran, die Gesprächsbeziehungen zwischen Kunstobjekten zu würdigen.

Die Überschneidung meines Werks mit dem Kontext wird auf ganz unmittelbare Weise erforscht, nämlich in seiner Beziehung zu Kante, Rand und Grenze, Rahmen und Sockel und zum menschlichen Körper - und in Beziehung zu verschiedenen Mitteln der Zurschaustellung, verschiedenen Arten von Orten und institutionellen Trägern. Diese Formen wirken als Metaphern oder lassen diese entstehen; dadurch ergeben sich Fragen zu Autonomie und Abhängigkeit, die mich fortwährend beschäftigen.

Websites:
https://www.thecontemporaryaustin.org/exhibitions/jessica-stockholder/
https://jessicastockholder.info/

Relevante Bücher:
"Other Minds: The Octopus, the Sea, and the Deep Origins of Consciousness" von Peter Godfrey-Smith
"The Secret Life of Lobsters: How Fishermen and Scientists are Unraveling the Mysteries of Our Favorite Crustacean" von Trevor Corson
"Chromophobia" von David Batchelor

Wenn Sie Interesse haben, können Sie auf den unten angegebenen Links weiterlesen. Sie finden dort einen Text, der in zwei Teilen veröffentlicht wurde; darin geht es um Landschaften und Urban Gardening in Beziehung zu Arbeiten von meiner Kollegin Laura Letinsky, einer Fotografin. Der Text wurde in der Internetzeitschrift Painters on Painting veröffentlicht.
https://paintersonpaintings.com/garden-studio-jessica-stockholder-laura-letinsky-part/
https://paintersonpaintings.com/garden-studio-jessica-stockholder-laura-letinsky-part-ii/


Publikationen aus der Fellowbibliothek

Stockholder, Jessica ( London, 2018)
Jessica Stockholder Contemporary Artists

Stockholder, Jessica ( 2014)
Knowing, making stuff, things, objects, and 4211 words$

Stockholder, Jessica ( 2009)
Swiss cheses filed - and sculputre mingled


Dienstagskolloquium23.10.2018

Captioning

mehr